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Nur die besten Zapfen kommen zu Josef Hofer.

Die Zirbelkiefer wird 20 bis 30 m hoch und kann bis zu 1000 Jahre alt werden. Der Stammdurchmesser solch alter Bäume beträgt zwischen einem und 1,7 Metern. Junge Bäume sind anfangs kegelförmig mit einem auf - fallend dichten Nadelkleid. Die Äste reichen fast bis zum Boden. Später nehmen die Bäume eine abgerundete, breite Form an. Bei freistehenden Bäumen reichen die Äste auch im hohen Alter noch bis zum Boden herab.

Die Borke des Baums ist von grau bis silbrig rotbrauner Farbe und weist die für Kiefern typischen Längsrisse auf. Die Rinde der Äste ist dagegen von graugrüner bis hellgrauer Farbe. Die buschigen, 5 bis 12 cm langen Nadeln, stehen zu fünft an Kurztrieben und sind sehr weich und biegsam.

Die Zirbe ist einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Die Blütezeit ist von Mai bis Juli, wobei die Blüten nur im oberen Kronenbereich angesetzt werden. Die Samen reifen im zweiten Jahr von September bis Oktober. Im Freistand wird die Blühfähigkeit mit 50 Jahren erreicht, im Bestand noch später. Die eiförmigen, aufrecht stehenden Zapfen sind 5 bis 13 cm lang und 4 bis 8 cm breit. Sie sind unreif von violetter Farbe. Mit zunehmender Reife wandelt sich ihr Farbton in ein Braun um. Die Zapfen enthalten ungeflügelte, etwa 1 cm große, nussartige Samen mit harter Schale. Die Zirbelkiefer ist sehr gut an kalte Winter angepasst und verträgt Temperaturen bis -50° C. Sie ist außerdem weitgehend resistent gegen den Pilz Strobenrost (Cronartium ribicola), der beispielsweise die nahe verwandte Weymouthskiefer stark gefährdet.

 

Die Zirbenzapfen

Die Zirbenzapfen werden bei der Ernte ( einer schweren und gefährlichen Arbeit im Hochgebirge ) auf ihren Reifegrad hin überprüft. Gepflückt werden nur rund 50 % des Bestandes um die Weiterverbreitung durch den Tannenhäher nicht zu gefährden. das Pfücken selber ist eine riskante Arbeit da die Zapfen der Zirbe nur an den äussersten Ästen hängen. Auserdem ist Vorsicht geboten, denn die dünnen Äste brechen leicht, was für einen Baum nahe der Waldgrenze letal sein kann. Dabei muß das Harz leicht aus dem Zapfen austreten, die Zapfen kleben förmlich. Sodann ist Eile geboten. Raschest müssen die frischen Zapfen verarbeitet werden. Sie werden ansonst weich und Zirbenz bekommt dadurch einen schlechten Nebengeschmack. Die Dauer des Ansatzes richtet sich sehr nach dem Reifegrad, der Temparatur und der Frische der Zapfen. Sie beträgt gemeinhin zwischen 6 und 11  Tagen.

Saisonale Unterschiede in der Produktion: Da Zirbenz ein reines Naturprodukt ist, sind die saisonalen Unterschiede stets zu erkannen. Abhängig von der Wettersituation im Frühjahr und Frühsommer erfolgt die Reife der Zapfen immer unterschiedlich. Dies macht sich durch veränderliche Farbreflexe im Zirbenz bemerkbar. Die Quantiät der Ernte ist stark von den späten Frostnächten im Hochgebirge abhängig. Zirbenz ist kein Massenprodukt, es gibt Jahre, in welchem beinahe keine Zapfen heranreifen.

Der Zirbenz

Früher war Zirbenschnaps nur den im Gebirge angesiedelten Bauern vorbehalten. Durch die Zusammenarbeit von Josef Hofer mit den lokalen Bauern ist es gelungen, Zirbenz für ein breiteres Publikum verfügbar zu machen. Zirbenz ist das ultimative Getränk mit dem Geschmack der Alpen.

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